{Rezension} Divinitas - Asuka Lionera

Montag, 25. Juli 2016




Ausgabe: Broschiert
Preis: 14,90 €
Seitenanzahl: 348
Erschienen: 30. November 2015
Reihenname: ?
Meine Bewertung: 2,5 Büchereulen

Will ich kaufen!
Homepage Asuka Lionera






Klappentext
Eine Halbelfe! , ruft der Ritter angewidert und spuckt auf den Boden neben mir aus. Ich dachte, diese Missgeburten hätte man ausgerottet! Sie haben sie gesehen! Sie haben meine Ohren gesehen! Sie wissen, was ich bin! Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?



Meine Meinung
Das Cover zu Divinitas gefällt mir sehr gut. Die Farben harmonisieren super und auch das Mädchen und der schwarze Wolf spielen eine zentrale Rolle in der Geschichte =D

Der Klappentext verrät nicht sehr viel über den Inhalt der Geschichte. Ich war daher sehr gespannt, worum es denn wirklich geht. Und den zentralen Punkt erfährt man dann auch schon recht früh.

Leider gibt es einige Logikfehler im Buch, die mich doch sehr gestört haben.
Nach 2/3 des Buches gibt es dann noch einen plötzlichen Zeitsprung von 2 Monaten. Man erfährt nicht, wie oder was in der Zeit passiert ist und auch nicht wieso. Ich kann leider immer noch nicht so ganz nachvollziehen und verstehen, wieso das ganze so umgesetzt wurde.

Fye ist ängstlich den Menschen gegenüber, doch andererseits ist sie auch sehr naiv und hinterfragt nichts. Sie hat mich die meiste Zeit über einfach nur genervt. Das „Liebes-Hin-und-Her“ hat mich manchmal zur Weißglut getrieben und war für mich auch absolut nicht nachvollziehbar. Es kam einfach aus dem Nichts.

Vaan war mir absolut zu glatt. Er hatte keine Ecken und Kanten und irgendwie habe ich das Gefühl, nicht wirklich viel über und von ihm erfahren zu haben. Ich konnte ihn leider nicht für mich entdecken…

Der Schreibstil von Asuka Lionera war ganz gut zu lesen. Teilweise waren ein paar Sätze etwas verworren oder nicht ganz klar geschrieben. Aber die meiste Zeit über konnte man es gut weggelesen. Emotional hat mich Divinitas leider nicht groß gepackt. Die Story war recht vorhersehbar und bei einigen Stellen dachte ich mir einfach nur, wie die Protagonistin so blauäugig sein kann und ihr so auffällige Hinweise o.Ä. entgehen können. Daher war es für mich auch nicht sooo spannend.

Es ist ein nettes Buch für zwischendurch, welches mich aber leider etwas enttäuscht hat. Ich hatte aufgrund der vielen positiven Feedbacks mehr erwartet. Ich vergebe 2,5 Büchereulen. Die Storyidee an sich fand ich gut – die Umsetzung war aber leider doch etwas Mau.



Kommentare:

  1. Ahoy Bianca,

    oh schade, dass dir Divinitas so gar nicht gefallen hat :(
    Ich hatte vor kurzem erst Nemesis gelesen und richtig gut gefunden. Daher hatte ich mit Divinitas geliebäugelt.... hmmm!

    Nachdenkliche Grüße, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2016/06/nemesis-huterin-des-feuers.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu Mary =)

      ja, ich finde es so schade... Aber es kann einfach nicht sein, dass ein Buch so viele Logikfehler hat... Und dann halt noch so banale =(

      Nemesis habe ich auch gelesen und da leider genau das gleiche. Mir hat es Ähnlich "schlecht" gefallen - auch wenn ich die Story gut fand =(
      Da kommt die Rezi auch in den nächsten Tagen noch.

      Liebe Grüße
      Bibi <3

      Löschen
    2. Ja, Logikfehler stören mich auch massiv ^^
      Bei Nemesis bin ich doppelt gespannt, was genau dir nicht so gefallen hat - denn ich habe da nicht so wirklich Negatives gefunden...

      LG, Mary <3

      Löschen